Chronik der Familie Limberg

1746 in Warendorf

Die Geschichte der Stadtbäckerei Limberg begann 1746, als mit Johann Wilhelm der erste Bäckermeister Limberg in Warendorf „aktenkundig“ wurde.

1778 in Münster

1778 verlegte sein Sohn Joan Wilm die Bäckerei nach Münster. Unter Joan Wilm Ferdinand, dem dritten Limbergschen Bäckermeister, wurde 1810 ein eigener Betrieb am Alten Fischmarkt eröffnet.

Im Goldenen Hirsch

Sohn Franz Wilhelm wechselte in die Gastronomie, übernahm das „Sanctus Mauritius“ vom Schwiegervater und machte „Im Goldenen Hirsch“ daraus, in dem er Brot und Altbier aus eigener Herstellung verkaufte.

Gastvater Melcherts

Unter Sohn Melchior wurde sie ab 1870 zu einer Institution: „Gastvater Melcherts“ Altbierküche war legendär. 1901 übernahm Josef Limberg und konzentrierte sich ab 1908 wieder auf das Bäckerhandwerk.

Dosen-Pumpernickel

Josef Limberg entwickelte als erster Bäckermeister ein Spezialverfahren zur Konservierung von Pumpernickel in Dosen. Sein Dosen-Pumpernickel wurde bis in die USA exportiert. Mitte der 1930- er Jahre übernahm Sohn Heinrich den Betrieb. Im Zweiten Weltkrieg fiel die Bäckerei den Bomben zum Opfer. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft eröffnete Heinrich 1952 die Bäckerei Limberg an der Studtstraße neu.

Stadtbäckerei Münster

Mit Josef Limberg übernahm 1961 die achte Bäckergeneration das Familienunternehmen. Er und seine Frau Ilse bauten die Produktion aus und vollzogen den Namenswechsel in „Stadtbäckerei“.

Von 1998 bis 2016 führt Sohn Dirk Limberg den Betrieb und setzt auf hohe Regionalität: So bezieht er sein Getreide aus Havixbeck und Milchprodukte von Hof Große Kintrup aus Münster-Handorf. Mitglied bei „Bäcker mit Zeit für Geschmack e.V.“ ist Dirk Limberg seit 2006.

Mitte 2016 gibt Dirk Limberg die Geschäftsführung an Cornelia Böckmann ab.